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Faramir und Farouche

erzählt von Faramir:

Es war einmal eine hübsche Heilige Birma-Katze namens Cinderella und ein stattlicher Heiliger Birma-Kater namens Carino. Diese Beiden fanden sich zusammen um den F-Wurf des Schloss Seefelds zu zeugen. Am 23. Juli 2003 erblickten wir (sechs wunderhübsche Birma-Babys) das Licht der Welt. Da geschah es, dass in Unterfranken, ein Ehepaar sich zwei Birma-Kitten so sehr wünschte, dass sie im Internet nach Züchtern suchten.  Schließlich wurden sie fündig und nahmen mit unserer Züchterin Petra Brey-Scheuermann in Seefeld Kontakt auf.

Es dauerte nicht lange und das Ehepaar aus Vasbühl, kam zu uns zu Besuch. Die Beiden nahmen sich viel Zeit um unser Sextett zu beobachten und um die Züchterin kennen zu lernen. Genug Zeit für mich (Faramir) und meinem Kumpel (Farouche) uns mächtig ins Zeug zu legen und alle Register zu ziehen. Und so geschah es, dass wir das Herz von Barbara und Detlef eroberten. Wir gingen den Beiden nicht mehr aus dem Kopf. Schon auf der Heimreise überlegten sie sich Namen für uns. Allerdings gab es eine Vorgabe: die Namen mussten mit F anfangen. So kamen wir zu unseren Namen.

Sie schliefen zwar noch eine Nacht darüber, aber Ihre Herzen waren so für uns entflammt, dass sie am nächsten Tag die ganze Sache mit der Petra klar machten – juhu.

Am 1. November 2003 durften wir als Kitten unsere erste Autofahrt im 1. Klasse-Abteil der Transportbox nach Vasbühl machen. Die Petra wollte uns zusammen mit ihrem Mann Ruppert persönlich übergeben. Schließlich wollte sich Petra davon überzeugen, dass wir auch in gute Hände abgegeben werden. Gut am Anfang waren wir etwas schüchtern. Aber ich habe nicht lange gebraucht und habe mir ein Herz gefasst. Bin aus der Transportbox gestiegen um mir mein neues Domizil anzusehen. Der Farouche, der Schisser hat viel länger gebraucht um sein 1.Klasse-Abteil zu verlassen.

Unsere Züchterin hatte ein nettes Geschenk dabei. Der Inhalt des Geschenkes wurde in unserem neuen Katzenklo verteilt. Der Inhalt war Katzensch..., damit war für uns klar, wo wir unsere Geschäfte zu erledigen haben. Es gab zukünftig keine Probleme diesbezüglich. Und wir machten mächtig Eindruck auf unsere neuen Besitzer.

Bei der gemeinsamen Inspektion des Hauses mit meinem Bruder stießen wir auf einen Vogel, einen Nymphensittich namens Micki. Der interessierte uns anfänglich schon sehr, denn er entsprach halt unserem Beuteschema. Zusammen mit Farouche belagerte ich den Käfig dieses Federviehs. Allerdings war er sehr wehrhaft und verteidigte lautstark und flügelschlagend sein Revier. Soviel Zivilcourage rang uns dann doch schon etwas Respekt ab. Auch gab es hin und wieder einen Rüffel von unseren Besitzern. Anfänglich war der Kerl schon ganz schön eifersüchtig, wollte der doch glatt zusammen mit uns aus unseren Futternäpfen mampfen. Da hat er aber Glück gehabt, dass das Herrchen dazwischen kam. Wir wollten uns den Piepmatz, ob diesen frechen Verhaltens, schon mal kurz zur Brust nehmen. Jetzt haben wir uns mit dem „Häuptling schreiende Feder“ arrangiert und ignorieren ihn einfach. Dies ist nicht immer leicht, wenn er unsere wohlverdienten Schlafpausen mit seinem Gepfeife stört.

Nun leben wir schon geraume Zeit in Vasbühl. Gemeinsam mit Barbara und Detlef in einem hübschen kleinen Reihenhäuschen. Fühlen uns pudelwohl und sind die absoluten Stars der Beiden. Ach ja, auch der Vogel lebt noch mit uns zusammen, den hätte ich fast vergessen.